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iOS-App · kostenlos · Deutsch

Critique Incognito

Notizen vor Ort, Text danach

Eine iOS-App für alle, die Rezensionen über Lokale, Cafés und Hotels schreiben: Kritikerinnen und Kritiker, Testesser, Hotelprüfer, Enthusiasten. Der Besuch wird erfasst, während man da ist. Der Text entsteht daraus, nicht aus dem Gedächtnis.

Kostenlos, ohne Konto, ohne Werbung, ohne In-App-Käufe.

Der Entwurfsbildschirm von Critique Incognito: ein Satz mit den Beobachtungen, auf denen er beruht.

Datenblatt

Preis
Kostenlos
System
iOS 18 oder neuer
Gerät
iPhone
Sprache
Deutsch
Konto
Keins
Tracking
Keins
In-App-Käufe
Keine
Version
1.0.0

Das Problem, gegen das die App gebaut ist

Rezensionen entstehen meist Stunden später aus der Erinnerung, und die Erinnerung liefert Adjektive statt Tatsachen. „Der Service war aufmerksam“ ist keine Beobachtung, sondern ein Eindruck. Wie lange stand das Glas leer? Wann kam die Karte? War die Wartezeit gemessen oder geschätzt? Wer das nicht vor Ort festhält, schreibt es später hin.

Eine Checkliste, die man im Halbdunkel nicht trifft, wird abends aus dem Gedächtnis ausgefüllt. Genau der Fehler, gegen den diese App gebaut ist.

Das Prinzip, in einem Bild

Jeder Satz des Entwurfs zeigt die Beobachtungen, auf denen er beruht. Und bei jeder Zahl steht, ob sie gemessen oder geschätzt ist.

Entwurf

Der Kaffee kam nach ein paar Minuten, die Rechnung lag bei etwa 14,80 EUR.

Beruht auf

  • Wartezeit am Platz

    ein paar Minutengemessen

  • Rechnungsbetrag

    14,80 EURgeschätzt

„etwa“ steht im Satz, weil der Betrag geschätzt ist. Eine Schätzung wird nie als Messung formuliert.

Verworfen

Das Personal wirkte insgesamt gut geschult und sehr aufmerksam.

Keine Beobachtung dahinter. Ein Satz ohne Quelle ist ein Fehlerzustand, keine Stilfrage, und erreicht den Entwurf nicht.

Wie sie arbeitet

Vier Schritte, immer dieselben, pro Betriebstyp dieselbe Form.

  • Erfassen, mit einer Hand

    Eine Checkliste je Betriebstyp: Restaurant, Café, Hotel. Dieselben Felder, dieselbe Reihenfolge, jedes Bedienelement groß genug für einen Daumen im Halbdunkel. Notizen lassen sich diktieren, die Spracherkennung läuft auf dem Gerät.

  • Gemessen oder geschätzt

    Bei jedem Wert steht, woher er kommt. Wartezeiten werden in Stufen erfasst statt in erfundenen Sekunden. Diese Unterscheidung überlebt bis in den fertigen Text: Eine Schätzung wird nie als Messung formuliert.

  • Entwurf mit Quellen

    Aus den Beobachtungen setzt die App einen Erstentwurf zusammen und zeigt zu jedem Satz, worauf er beruht. Was keine Beobachtung hinter sich hat, steht nicht drin. Ein Satz ohne Quelle ist ein Fehlerzustand, keine Stilfrage.

  • Bestätigen, dann kopieren

    Der Export bleibt gesperrt, bis der Entwurf im Editor war und bestätigt wurde. Die App veröffentlicht nichts. Kopieren und Posten macht der Mensch.

Aus der App

Acht Bildschirme aus dem tatsächlichen Ablauf, nicht nachgestellt.

Die Oberfläche der App ist deutsch.

  • Neuer Besuch: Ort, Zeit, Betriebstyp.

    Neuer Besuch: Ort, Zeit, Betriebstyp.

  • Die Checkliste, immer dieselbe Reihenfolge.

    Die Checkliste, immer dieselbe Reihenfolge.

  • Bei jedem Wert steht, ob gemessen oder geschätzt.

    Bei jedem Wert steht, ob gemessen oder geschätzt.

  • Jeder Satz zeigt die Beobachtung, auf der er beruht.

    Jeder Satz zeigt die Beobachtung, auf der er beruht.

  • Ohne Bestätigung bleibt der Export gesperrt.

    Ohne Bestätigung bleibt der Export gesperrt.

  • Die Entwurfshilfe ist optional und standardmäßig aus.

    Die Entwurfshilfe ist optional und standardmäßig aus.

Die Entwurfshilfe, und was sie nicht ist

Die App erzeugt keine Rezension. Sie erfasst eine und hilft beim Formulieren. Wer möchte, hinterlegt seinen eigenen OpenAI-Schlüssel; dann überarbeitet ein Sprachmodell den Entwurf in einem selbst gewählten Stil: Ton, Länge, Perspektive, Schwerpunkte, verbotene Wendungen.

  • Standardmäßig aus. Ohne Schlüssel wird der Entwurf allein aus der Checkliste gebaut.
  • Der Schlüssel gehört dem Nutzer und liegt im Schlüsselbund des Geräts. Die App verkauft ihn nicht und verdient nichts daran; OpenAI rechnet direkt ab.
  • Auch danach muss jeder Satz auf eine erfasste Beobachtung zeigen, sonst verwirft die App die Antwort.
  • Für diesen einen Schritt gehen die Beobachtungen dieses Besuchs an OpenAI. Ohne Schlüssel und ohne Antippen geschieht das nie.

Was die App über dich weiß

Kein Konto, keine Registrierung, keine Analyse, keine Werbung, kein Tracking. Ortung und Diktat sind optional; wird die Ortung abgelehnt, tippt man den Namen des Lokals. Außer der Entwurfshilfe, die man selbst einschaltet, bleibt alles auf dem Gerät.

Häufige Fragen

Schreibt die App die Rezension für mich?
Nein. Sie erfasst den Besuch und setzt daraus einen Entwurf zusammen, in dem jeder Satz auf eine Beobachtung zeigt. Den Text gibt niemand ohne dich frei, und veröffentlicht wird er ausschließlich von dir.
Kostet die App etwas?
Nein. Kein Preis, keine In-App-Käufe, kein Abonnement. Wer die optionale Entwurfshilfe nutzt, zahlt seine OpenAI-Nutzung direkt an OpenAI.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Nach der Installation ist die App sofort vollständig nutzbar.
In welcher Sprache läuft die App?
Deutsch. Die Oberfläche ist einsprachig; eine englische Store-Seite verspräche eine englische App.
Welche Geräte werden unterstützt?
iPhone ab iOS 18.
Postet die App irgendwo automatisch?
Nein. Es gibt keine Veröffentlichungsfunktion und keine Browser-Automatisierung. Kopieren ist ein Handgriff des Menschen, und erst nach der Bestätigung möglich.

Wer das gebaut hat

Critique Incognito ist ein eigenes Projekt von Leon Köllerwirth. Dieselbe Arbeitsweise wie in den Mandaten: jede Aussage mit nachvollziehbarer Herkunft.

Der nächste Besuch ist der erste, den du nicht aus dem Gedächtnis schreibst.

Installieren, Checkliste öffnen, losgehen. Es gibt nichts einzurichten.

Kostenlos im deutschen App Store.